Piraten – der große Sex-Report (Repost)

Klaus Peukert » 11 April 2012 » in Piraten »

Prolog: Auf jetzt.de wurde von "alf '@siegstyle' frommer" gestern ein (mäßig witziger, sei es drum) Text eingestellt. Heute morgen wurde er von jetzt.de depubliziert, weil "einer der Abgebildeten" gegenüber jetzt.de "unter Berufung auf das Urheberrecht" meinte, das "dieses Bild zu entfernen" (Zitate: alf frommer, per Mail). Alle Fotos (bis auf eines, welches ich bei meinen Recherchen nicht finden konnte) sind allerdings offenbar Pressefotos oder anderweitig öffentlich zugänglich. Ich veröffentliche den Text bei mir erneut, alle Bilder sind von der Originalquelle "embedded", die Quellen verlinkt und Urheber/Lizenz, wo bekannt, im Gegensatz zum Originalartikel ergänzt.


Piraten – der große Sex-Report

Die Piraten sind die sexieste Partei Deutschlands. Millionen wollen sie wählen und zwar nur wegen der Form und weniger wegen den Inhalten. Sie sind im Grunde die 90-60-90 Blondine unter den politischen Bewegungen (mit dem Hintern): Ziemlich hoher Sex-Appeal, aber sie sollten besser den Mund nicht aufmachen. Einige unter dem Piraten wie „Mister Talkshow 2012“ Christopher Lauer haben dies verstanden: Auf Fragen antworten sie gar nicht. Denn sie wissen: Inhalte sind extrem unsexy. Wer will schon genau wissen, wie das mit der Finanzkrise wirklich funktioniert, oder was man für hässliche Schlecker-Mitarbeiterinnen machen könnte. „Es gibt doch auf RTL2 die Sendung „Extrem schön“ – da können die sich doch jetzt umoperieren lassen“, so ein Parteisprecher, der lieber ungenannt bleiben will.

Kein Wunder, dass nun ein Sexismus-Skandal die Partei erschüttert. Schließlich sind die Piraten bekannt für ihre vielen sehr sehr hübschen Frauen. Und für Männer, die wissen, wie man mit Frauen umgeht. Also den Frauen, die man auf Youporn und anderen Seiten so findet. Zeit also für den großen Sex-Report der Piraten.

(Den Verweis auf das ursprünglich eingebundene Foto habe ich nach einem freundlichen Telefonat und der Schilderung nachvollziehbarer Gründe entfernt. Die Wahrnehmung von Urheber- oder anderer Rechten sind nicht der Grund. Spart Euch den Shitstorm, der Grund ist plausibel und es nicht wert, weiter nachzukarten)
Piraten Menstrip-Gruppe „The Nude Nerds“ vor ihrem legendären Auftritt in der Stadthalle Offenbach.



Ungläubiger Jubel nach der Bekanntgabe, dass ein männlicher Pirat Sex gehabt haben soll.
(Bildquelle, (c) DAPD)

Gerwald C64 Brunner

Gerwald macht mit diesem Blick gerne transgeschlechtlich wuschig. (Bildquelle, (c) unbekannt)

Der Johnny Depp der Piraten. Er sagt von sich selbst das er bi-sexuell ist: „So habe ich mehr Chancen sowohl bei Männern, als auch bei Frauen abzublitzen.“ Clever. Neben seiner Tätigkeit als Arbeitsbiene der Berliner Piraten im Abgeordnetenhaus, kuratiert er – fleißig wie eh und je – auch das Steglitzer Körbemuseum in der Maquis-de-Sade-Straße 11. „Ich habe in meinem Leben schon so viele Körbe gesammelt, da wollte ich mal was draus machen.“ Seine Mutter hilft ihm bei der Dekoration. „Sie hat da einfach ein Händchen für, genau wie in meiner Wohnung“, so der Pirat.

Julia Schramm


Würden Sie dieser Frau die Domain www.beate-uhse.ork abkaufen? (Bildquelle, (c) picture alliance / dpa)

Julia hat sich bei den Piraten konsequent raufgeschlafen: „Als ich einpennte lag ich auf dem Sofa, als ich aufwachte in meinem Hochbett“, so die zweitattraktivste Piratin nach Sebastian Nerz. Sie ist die Tochter des Eisläufers Norbert Schramm, daher dreht sie auch gerne privat Pirouetten. „Da wird einem so schön schwindlig.“ Als einer dieser weltverbesserischen Neo-FeministInnen legt sie Wert auf das große „I“: SexIsmus wird bei mir so geschrieben.“ Julia ist extrem organisiert: „Sex habe ich nur an ungeraden Tagen, meine Heilerin meinte, da kann man nicht schwanger werden.“ Da wünschen wir Julia viel Glück mit der Familienplanung.

Michael Hilberer

(im Original verwendetes (dapd-)Bild nicht online gefunden)

Pst! Nicht hupen: Michael träumt von Kati Kramp-Karrenbauer.

Michael war schon immer ein Träumer. „In meiner persönlichen World of Warcraft Version haben sich alle lieb: da knutscht ein Ork auch mal mit einer Hobbit-Frau.“ Er selbst sich mehr als Zauberer: „Gerne würde ich Liebe herbei zaubern, die ist wichtiger als Sex,“ so der saarländische Abgeordnete der Piraten. „Eine Ehe ist wie eine Koalition, manchmal bleibt man auch zusammen, selbst wenn man sich nichts mehr zu sagen hat.“ Für das nächste Jahr hat er sich viel vorgenommen: „Ich würde gerne eine Elbin kennen lernen.“ Unbestätigten Medienberichten nach, soll er schon ein virtuelles Auge auf Kati Kramp-Karrenbauer – Chatname: Galadriel – geworfen haben.

Marina Weisband.


Pin-up-Girl nur bei Pinterest (Bildquelle, Foto: Markus Wächter)

Alle unter die Schreibtische mit den Computer-Arbeitsplätzen: SEXBOMBENALARM! Marina ist die Marylin Monroe der Aufsteiger-Partei. „Also aufsteigen im politischen Sinne, nicht in einem irgendwie anders konnotierten Kontext.“ Der politischen Geschäftsführerin ist es wichtig, dass Sachfragen im Vordergrund stehen und „nicht ihr geiler Arsch“ (Zitat: Pirat der anonym bleiben will). „Sexismus hat in unserer Partei keinen Platz, dafür fehlen einfach die Frauen.“ Überhaupt haben die Piraten Geschlechtertrennungen hinter sich gelassen. „Während des letzten Bundesparteitags in Offenbach war jeden Tag gemischte Sauna.“ Bilder, die man sich gar nicht vorstellen will.

Stephan Urbach


So Fetisch wie er aussieht, ist er gar nicht. (Bildquelle, Photo: Ole Reißmann, Lizenz: CC-BY-NC-SA)

Tzzzzzzzzzzzzz. HOT! Stephan ist der personifizierte arabische Frühling. „Das ist die schönste Jahreszeit, da bekommt man richtig viel Lust – auf transsexuelle Streifenhörnchen“, so freimütig der Mitarbeiter der Berliner Piraten, der zum Bundestag kandidieren will. „Ich will etwas Farbe in den Bundestag bringen, schließlich sitzen da fast nur alte unsexy Typen wie Peter Altmaier rum.“ Stephan „bläst“ zum Angriff: „Nächstes Jahr will ich ein Stephan Urbach Parfüm herausbringen, Duftnote: Arabic Spring. Eines ist ihm wichtig: „Pour Homme und Pour Femme.“

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