Google plant die Super-Datenbank
So titelte gestern die SZ, die ZEIT ebenso deutlich mit "Google will Nutzerprofile direkt verkaufen". Fefe ist drauf angesprungen und auf Twitter rollt jetzt noch ein Empörungstsunami. Ganz schlimm, was Google da macht. Man sollte es in Googlemort umbenennen. Aber mal im Ernst, was is da dran, is das ne Ente, übertriebene Empörung oder will Google tatsächlich den Adreßhändlern, die unbehelligt und zumindest in Deutschland vom Listenprivileg geschützt agieren, Konkurrenz machen? Glücklicherweise bin ich nicht der einzige, dem das komisch vorkommt.
Die wenigsten von denen, die so locker-flockig den Empörungskreisel am Laufen halten, dürften die Originalquelle der beiden Zeitungsberichte gelesen haben. Ich hab das grob getan und komme zu dem Schluß, das das grade ein feines Beispiel von FUD, dem Spiel mit einer diffusen Datenangst, dem Schüren von Befürchtungen und dem Drücken von ein paar Stichwortschaltern ist. Die Originalquelle jedenfalls gibt das reißerische "GOOGLE VERKAUFT DEINE DATEN AN DEN TEUFEL!!!!" jedenfalls nicht im Entferntesten her.
Wenn ich es richtig verstanden hab, möchte Google seine Werbeplattformen (die haben ja nicht nur AdWords selbst gebastelt, sondern auch mal DoubleClick u.ä. gekauft) konsolidieren. Die erwähnte AdExchange macht normalerweise nichts anderes als Werbeplätze zu verkaufen und zu versprechen, das man die Werbung bestimmten Zielgruppen anzeigen wird (single, white, female, Germany, mag Ponies und Einhörner). So machen das bspw. auch die VZ-Netzwerke und die sind sogar TÜV-gesiegelt und Datenschützer-Approved.
"Google plant die Super-DB" ist also nicht komplett falsch, vermittelt aber den komplett falschen Eindruck, "Google verkauft Nutzerdaten" ist gleich völliger Humbug, wemngleich im Artikel selbst wiederum etwas unaufgeregter berichtet wird und man ihm ohne pulsierende "Datenkrake!"-Halsschlagader entnehmen könnte, das es eben nicht so schlimm ist wie suggeriert. Ja, sogar überhaupt nicht schlimm (es sei denn man findet Werbung an sich des Teufels).
Würde Google jetzt tatsächlich Nutzerdaten verkaufen würden sie sich selber die Schienbeine ihres eigenen Geschäftsmodell zertrümmern. Das dürften die auch ziemlich genau wissen. Daher passen sie mit Argusaugen auf die Daten und haben im Gegensatz zu Regierungen noch keine unverschlüsselten Laptops verloren oder Krankenakten in den Mülleimer hinterm Krankenhaus entsorgt. Letztlich haben und brauchen die das Vertrauen ihrer User, wenn sie das verspielen können sie den Laden dicht machen und wir müssen die Altavista-Bookmarks entstauben.
Hier zeigt sich auch mal schön die Bigotterie in der Empörung. Wenn Adreßhändler tatsächliche Adreßdaten verkaufen dürfen und das sogar noch gesetztlich legitimiert ist (oben erwähntes Listenprivileg), wenn Zeitungsverlage das Heulen bekommen weil sie bei In-App-Abos ihrer coolen iPäd-Apps wegen der Apple-Policy nicht an die Adreßdaten der Käufer kommen und Apple da tatsächlich Daten schützt, dann fegt grad mal ein laues Lüftchen durch die Landschaft, schreit aber jemand "Google verkauft $XY" in den Wald wird dieser von der Empörung direkt brandgerodet. Und das alles ohne mal die Quellen gelesen und hinterfragt zu haben. Es ist echt bitter.
Wenn wir grad von Quellen reden, der "Communications and Public Affairs Manager (B2B)" von Google Deutschland, Klaas Flechsig, hat das auf Google+ gestern hier dankenswerterweise kommentiert, ich bin einfach mal so frei und zitiere ihn einfach:
Melde-Ente. Wir verkaufen keine Nutzerdaten oder -profile und werden das auch in Zukunft nicht tun. Richtig ist, dass wir zusammen mit anderen Werbenetzwerken an Initiativen arbeiten, das Datenmanagement von Interessenskategorien zu vereinfachen, indem die vorhandenen Daten aus verschiedenen Werbenetzwerken auf einer Plattform zusammengefasst werden. Davon profitieren nicht nur Werbetreibende, sondern auch die Nutzer selbst - die dann zum Beispiel an einer einzigen Stelle für alle Werbenetzwerke aus interessenbasierter Werbung ausopten könnten, statt dies in allen Netzwerken einzeln tun zu müssen. Noch einmal: Es geht NICHT um persönliche Nutzerdaten, sondern um Interessenskategorien. Die Headline ist schlichtweg falsch!
Klar soweit?
Nachtrag I: Christiane Schulzki-Haddouti hat auf G+ zähneknirschend eingestanden, das die Headline tatsächlich ne Luftnummer war, findet man hier in den Kommentaren (der von 9:18).
Nachtrag II: Der Beitrag in dem Klaas Flechsig und Christiane Schulz-Haddouti
kommentierten, wurde leider nicht Public sondern nur an die Kreise des
Posters geteilt. Sorry.
Nachtrag III: Die ZEIT hat den Artikel jetzt angepasst und damit zur Ursprungsfassung deutlich entschärft, sowie um ein erklärendes Nachwort versehen.

14/07/2011 um 10:01 Permalink
"Peinliche Presse-Ente
Dieser peinliche Artikel ist meiner Meinung nach das, was dabei rauskommt, wenn JournalistInnen automatisches Filtern nach demografischen Merkmalen zur zielgruppenorientierten Anzeigen-Schaltung mit der Weitergabe von Daten verwechseln...
Kein Google und kein Facebook käme jemals auf die selbstzerstörerische Idee, Datenbanken mit Adressen, Interessen & Co. im Sinne einer Weitergabe an die Werbeindustrie zu verkaufen - völlig absurde Panikmache!"
erschreckend aber, dass die meldung so viele leute gefressen haben... gerade beim internet-affinen twitter-volk hätte man sich etwas mehr hinterfragung erwarten können.
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14/07/2011 um 10:29 Permalink
Eintrag bei G+ geloescht worden?
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14/07/2011 um 10:36 Permalink
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14/07/2011 um 10:48 Permalink
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14/07/2011 um 10:53 Permalink
"Die angeforderte URL wurde auf diesem Server nicht gefunden. That’s all we know."
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14/07/2011 um 11:11 Permalink
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14/07/2011 um 11:12 Permalink
und was die stellungnahme dieses pressesprechers angeht muss ich offen gestehen fiel die nicht wirklich glücklicher aus als die berichterstattung. er erklärt das meiner meinung nach nicht wirklich nachvollziehbar und heizt damit spekulationen und gerüchte eher an.
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14/07/2011 um 11:33 Permalink
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14/07/2011 um 11:16 Permalink
Soweit ich die Datenschutzbestimmungen überblicke, ist das schlicht frei erfunden.
Google lässt sich das _ausschließlich_ für den Fall einräumen, dass Dritte _für Google_ (!) daten verarbeiten. Mit anderen Worten, für den Fall dass Google sich in einem Rechenzentrum einmietet. Mit Werbekunden hat das aber überhaupt nichts zu tun.
Antwort
14/07/2011 um 11:29 Permalink
Bei G+ habe ich auf die Korrektur hingewiesen: Sie bezieht sich auf den Titel, den Teaser und den ersten Satz des Textes.
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14/07/2011 um 13:24 Permalink
Im ersten Absatz stand reisserisch, Google würde die Daten inklusive Adressen und Interessen und Klarnamen verkaufen. Weiter unten stand dann, man wisse weder ob und falls ja, welche Daten verkauft werden sollen. Überhaupt wisse man nichts genaues, da Google sich angeblich sehr bedeckt halte (Ich hätte die Passagen gerne zitiert, aber sie fehlen inzwischen.)
Also war klar: dieser Artikel verpackt vage Fakten und Halbwissen zu einem reisserischem Pamphlet gegen Google.
Naja. Immerhin wurde jetzt etwas korrigiert und abgemildert. Tendenziös ist der Artikel aber nach wie vor.
Antwort
14/07/2011 um 13:26 Permalink
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14/07/2011 um 20:32 Permalink
Und zwar ein zentrales System zu schaffen, in das Nutzerdaten eingegeben werden können. Von allen, insbesondere auch von Webseitenbetreibern. Das gibt die Quelle her. Statt nen Rant gegen die Zeitungen zu schreiben wäre es schon wünschenswert gewesen die eigentliche Aussage der Quelle herauszuarbeiten...
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15/07/2011 um 12:04 Permalink
zum thema adressen, werbung, datenschutz: ich habe dreimal bei der zeit bücher bestellt -- und jedesmal, trotz explizitem opt-out, hinterher spam-mails bekommen, sogenannte "newsletter", die ich nicht wollte und nicht abbestellen konnte: da ich sie nicht abonniert hatte, funktionierte auch der abmelde-link nicht. ich habe jedesmal eine frustrierte mail an den webmaster schreiben müssen, die unbeantwortet blieb, aber jedenfalls hörte der spam auf. papierbriefe bekomme ich trotzdem immer mal wieder.
ich werde da sicher nichts mehr ordern.
würde google das machen. wäre das der zeit wohl mehr als eine schlagzeile wert, aber ethische massstäbe sind ja nur was, um andern damit eins überzuziehen.
Antwort
15/07/2011 um 15:13 Permalink
Ob ich den Begriff "Argusauge" zur Verteidigung von Google nun unbedingt heranziehen würde, sei mal dahingestellt. Nicht nur wegen des bildlichen Aspekts, sondern vor allem weil schon viel Willenskraft gehört, Skandale wie das jahrelange "versehentliche" Mitschneiden von WLAN-Nutzerdaten zu ignorieren. Aber darin sind die Googlisten ja traditionell sehr befähigt - müssen sie auch sein.
Davon abgesehen habe ich mich prima amüsiert. Wie kann man sich (mal abgesehen vom konkreten Fall) so über die Feststellung aufregen, Google plane eine Super-Datenbank? Entschuldigung - Google IST eine Superdatenbank, wie es sie nie zuvor gegeben hat. Selbst meine Daten als Nicht-Google-Nutzer haben sie längst eingesaugt dank Zwangscloud. Ich bekomme jetzt Mails für deren Social Network, die ich nur abbestellen kann, indem ich mich einlogge... Dreister geht's im Grunde gar nicht mehr.
So baut man eine Datenbank, von der Innenminister träumen. Die amerikanische Regierung weiß das. Sie holt sich nämlich dort die Identitäten von Wikileaks-Unterstützern, und während Twitter protestiert, arbeitet Google still mit.
Antwort
15/07/2011 um 20:27 Permalink
Ein Skandal ists, wenn einer dieses Wort benutzt?
Versehentlich war das Mitschneiden, da stimme ich mal überein. Aber böse ist es deswegen noch lange nicht. Es wäre noch nicht mal böse, wenn sie diese gesammelten Daten danach sogar veröffentlicht hätten.
WLAN Accesspoint Betreiber blasen Daten in vollem Bewußtsein aus ihrer Bude hinaus. Sich aufzuregen, wenn das jemand empfängt, ist, als würde ich in meiner Wohnung mit meiner Partnerin in einer Lautstärke streiten, daß es 3 Blocks weiter noch die Katzen zum Sträuben bringt. Aber wehe, ein Nachbar, oder jemand im Auto vor meinem Haus, wagt es, zuzuhören! Die Datenkrake! ;)
Antwort
15/07/2011 um 21:10 Permalink
Die Mails werden Sie wohl eher erhalten, weil andere Nutzer Ihnen Nachrichten schicken. Würden Sie sich auch über Google beschweren, wenn ich Ihnen eine E-Mail schicke?
Antwort
15/07/2011 um 21:49 Permalink
Deshalb hier die Erklärung: Es handelt sich um (durch das massenhafte Grabbing von E-Mail-Adressen à la Facebook entstandene) automatisierte "Einladungen" zu "Google Plus". Um diese nie angeforderten "Einladungen" abzubestellen, reicht nicht etwa - wie bei seriösen Anbietern - das Anklicken eines OptOut-Links. Es bedarf vielmehr des Anlegens eines Accounts bei genau dem Dienst, von dem ich keine Mails mehr erhalten möchte und bei dem ich zufälligerweise vielleicht erst recht nicht Mitglied werden möchte.
Mit anderen Worten: Eine Reise zurück in die Opt-Out-Steinzeit des Spamversands. Eine Unart, die sich heute kein Händler mehr traut. Oder anders gesagt: Ganz klar ein Fall für den Datenschutzbeautragten.
Viel Spaß noch mit Google.
Antwort
15/07/2011 um 23:37 Permalink
Das ist technisch schlichtweg falsch.
Das passiert nur, wenn ein Nutzer Dich mit Deiner Emailadresse in einen seiner Circle tut, und dann an den Circle Nachrichten postet. Es gibt tatsächlich keinen Unterschied zu dem Fall, wenn ein Google Mail User Dich in eine Adressbuch Gruppe nimmt und immer wieder Emails an diese Gruppe schickt.
Daß Du über diese Nachrichtenweiterleitung auch die Möglichkeit bekommst, Dich bei G+ einzuloggen, ist kein Unterschied zu GMX Mails, die unter den Mailtext eine Zeile hängen, daß Du Dir unter www.gmx.de auch einen solchen Account machen kannst.
Google schickt Dir von sich aus keine einzige Mail. Wenn ich hier tatsächlich falsch liegen sollte, möchte ich so eine Mail sehen, die nicht durch einen G+ User bewußt an Dich ausgelöst wurde.
Antwort
16/07/2011 um 00:16 Permalink
Ich gebe auf und bringe nur noch ein Zitat:
"Google plus kennt die Absender der Mails im Googlemail-Postfach und fordert auf, diese ins Netzwerk einzuladen: frühere Arbeitgeber, Pressestellen von Großkonzernen, Ebay-Verkäufer, Interviewpartner aus grauer Vorzeit. Man muss Google nicht erlauben, auf das Postfach zuzugreifen, das macht es automatisch. Wer sich dabei unwohl fühlt, hat recht."
http://www.faz.net/artikel/C30833/soziale-netzwerke-auch-mittdreissiger-moegen-es-gesiezt-zu-werden-30463880.html
Antwort
16/07/2011 um 01:00 Permalink
- Du kriegst eine Mail, wenn Dir ein G+ Benutzer, der Dich und Deine Emailadresse kennt und aufgenommen hat, eine Mitteilung schickt.
- Du kriegst eine Mail, wenn Dir ein beliebiger Email Benutzer, der Dich und Deine Emailadresse kennt und aufgenommen hat, eine Mitteilung schickt.
GMX, Hotmail, Yahoo Mail, Web.de, etc erlaubt auch das Verschicken von vielen Nachrichten an Benutzer, die mit diesen Diensten nichts zu tun haben. Abstellen kannst der Empfänger das gar nicht. Da kannst Du nur den Absender filtern. Das kannst Du bei den G+ Benachrichtigungen auch.
Ergo: Es gibt keinen Unterschied, außer, daß Du bei G+ noch die _zusätzliche_ Möglichkeit hättest, die Mails an der Quelle abzustellen, solltest Du Dich anmelden wollen. Wenn Du das nicht möchtest, bist Du in der gleichen Lage wie ein ganz normaler Emailbenutzer, den ein Bekannter mit Kettenmails bombardiert.
Dann:
> "Google [...] fordert auf, diese ins Netzwerk einzuladen"
Oh man... Und wenn Google Dir anbietet, ihnen Dein ganzes Geld zu überweisen, dann tust Du es? Lade Deinen Boss nicht ein, wenn Du nicht magst! Du bist doch keine Google Marionette.
Bei Facebook ist das ganze hingegen richtig schlimm, da laden Leute ihr Adressbuch hoch und alle freut es, keinen störts. Hier bei Google hingegen nutzt ein Unternehmen nur die Daten, die Du ihnen selbst schon freiwillig und bewußt gegeben hast als z.B. Google Mail User. Oder willst Du behaupten, daß Du nicht gewußt hast, daß Google die Absenderadresse sehen kann, wenn Dir jemand eine Email an Deine @gmail.com Adresse schickt?
Ich wollte nicht, daß diese Dienste vermischt werden. Also hab ich mir einfach einen eigenen Google Account nur für die Benutzung von G+ angelegt. Da gibt es im Kalender, Adressbuch oder in der Mailbox keinerlei Daten, die mit irgendwas verknüpft werden können.
Google holt nicht mehr Daten zu sich rein, als es vor G+ schon hatte und gibt nicht mehr Daten raus, als die User bewußt veröffentlichen.
Ich schimpfe oft und viel genug über Google, gerade Tarzun kann das bestätigen, aber ich habe bisher noch nie angenommen "Weil eh schon jeder drüber schimpft, kann ich neue Kritikpunkte erfinden, und die fressen die Leute dann mit und schimpfen unisono mit mir". Das ist etwas arg realitätsfremd.
Antwort
16/07/2011 um 03:58 Permalink
Ganz kurz:
- Ich höre immer "E-Mails". Was ich da bekomme, ist aber keine Mail von User XY, sondern Hinweis auf Content, den User XY auf Google Privacy Minus hochgeladen hat, und gleichzeitig eine Aufforderung, dort beizutreten. Die wird von Google automatisiert verschickt, nicht von User XY. Wenn ich den Mist nicht haben will, bietet Google mir als einzige Option an, einen Account anzulegen - als wenn ich beitreten wollte. Wie wär's denn mit "Klicken Sie hier, um sich beim User XY auszutragen"? Aber genau das will Google doch vermeiden. Genau wie Facebook saugen sie alles ein, was an Daten irgendwie zu greifen ist, gern auch mit Zwang. Diesen Zwang bemerkt natürlich nur, wer nicht mitspielen will.
- Ich hatte mit User XY überhaupt nicht über ein gmail-Konto Kontakt. Nicht nur, dass ich selbst natürlich gar keines habe (wäre wohl sehr scheinheilig sonst). Auch mit User XY hatte ich über dessen Firmenadresse kommuniziert. Ich maile überhaupt nicht an gmail-Adressen, es findet sich immer eine Alternative (noch).
- Dass "jeder über Google schimpft", ist mir bislang nun wirklich noch nicht aufgefallen. Ich lese viel zu viele Beschwichtigungen von Leuten, die vieles nicht wahrhaben wollen. Z.B. die Wikipedia-Sache - darauf antwortet kein Google-Fan, weil nicht sein kann, was nicht sein darf: Dass Google und Regierungen ein perfektes Team abgeben.
Antwort
16/07/2011 um 08:11 Permalink
Antwort
29/07/2011 um 17:27 Permalink
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