Neue Medien und der Umgang damit
E-Mail ist heutzutage ja nun nix ungewöhnliches mehr. Hier bei Job #2 hats ein Plugin für Outlook, was die Groupwarefunktionalitäten (Kalender etc.) des Mailservers mit dem lokalen PC abgleicht. Dieses Plugin weicht in Stabilität und Qualität vom Mailserver leider nach unten ab, wenngleich der Alltagseinsatz leidlich schmerzfrei ist. Schon früher und gerade wieder gab es eine beschwerde, daß manche Mails ausgedruckt um der sonst mit ausgedruckten Headerinformationen beraubt sind.
So weit, so schlecht, es ist in der Tat so, eine Mail aus 100 kommt ohne Kopfzeileninfos raus. Ein echtes Muster hab ich noch nicht, es sind immer HTML-Mails und ich vermute den Fehler irgendwo im Zusammenhang mit Umlaut-/textkodierung. Wenngleich eine "fehlerhafte" Mail kürzlich headermäßid identisch nachbaute und der Ausdruck da die Headerinfos enthielt. Soweit zum Kontext. Zum Thema:
Warum druckt man sich Mails überhaupt aus und heftet sie ab? Was ist das für eine antiquierte Vorgehensweise? Mailordner am PC kann ich in Sekundenschnelle durchsuchen (ich hab erst vorgestern so ein (Angebots-)Fax wieder gefunden, selbst das 08/15-Outlook hat ohne Archivschnittstelle/Desktopsuche das Ding aus 2003 in ner knappen Minute erwischt), sortieren, ordnen, auswerten etc. Warum geht die Dame nicht den umgekehrten Weg und archiviert die noch unvermeidlichen Print-Dokumente digital?
In nem anderen Zusammenhang kam meine "Lieblingskollegin" (die Chefin der Fachabteilung für die ich ne Software entwickele, andere schmerzvolle Geschichte) letztens auch mit nem prall gefüllten Leitz-Ordner (darf ich den Markennamen schreiben ohne abgemahnt zu werden?) an? So ein Unsinn. Naja, aber warum mal die eigene Arbeitsweise überdenken. Man müßte ja evtl. liebgewordene Vorgänge aufgeben, sich umgewöhnen, was dazulernen. Neumodisches Teufelszeug.

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