Zu gut für diese Welt...

Klaus Peukert » 27 Juli 2006 » in Alltagsbeobachtungen » 0 Kommentare

/me war gestern tanken. Geld dafür gabs von Job#1. Der Smart schluckte Diesel für knapp 22 EUR. Gezahlt hab ich mit nem Fuffi. Wechselgeld und Quittung eingesackt und ab zu Job, ich war spät dran. In der Buchhaltung den Kram abgerechnet, Haken dran.

2h später der Rückruf, warum ich denn 10EUR zuviel zurückgegeben hätte. Kurzes (und dann längeres) Nachdenken und rekapitulieren ergibt: Das Wechselgeld war um 10 EUR zu hoch. Na, wie nett, das is doch ein nettes Mittagessen auf dem Weg zu Job#2. Überlegt, wo man denn hingehen könnte.

Überlegt und entschlossen. Zurück zur Tankstelle und die 10 EUR aufn Tresen und die Bedienung verblüfft, erleichtert und glücklich gemacht. Zu Essen gabs dann nur den von zu Hause mitgebrachten Kram (naja), dafür aber ein ruhiges Gewissen und das is nunmal das sanfteste Ruhekissen.

Schlecht gepennt hab ich trotzdem (Bettstatt bekommt die volle Abendsonne ab...) und im Spiegel ansehen mag ich mich mit meinem 14-Tage-Bart auch nicht wirklich. Aber ich könnte es wenn ich wollte. Keine 10 EUr, dafür jemanden glücklich gemacht (müssen die armen Schweine ja aus der Privatschatulle nachlösen, wenn was in der Kasse fehlt...).

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